BIOKINEMATIK
Was ist Biokinematik?

Biokinematik ist ein Begriff aus der Bewegungswissenschaft, der in der BiologieSportwissenschaft und Sportmedizin sowie in der Veterinär- und Humanmedizin Anwendung findet.


Dabei wird die Lehre von den bewegten Körpern (Kinematik) aus der Mechanik auf lebende Objekte angewandt. Die Biokinematik ist Teil einer wissenschaftlich orientierten Bewegungsanalyse und untersucht Änderungen des Bewegungszustandes. Sie beschreibt die räumliche und zeitliche Charakteristik der Bewegung, ohne die Masse der sich bewegenden Körper und die auf sie einwirkenden Kräfte zu berücksichtigen. Messgrößen der Biokinematik sind Ort, Weg, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung.


Als Messinstrumente werden neben Entfernungsmesser, Tachometer und Stoppuhr häufig Weg-, Geschwindigkeits- und Beschleunigungssensoren sowie Foto- und Videodokumentation benötigt.


 

ANAMNESE
Spinalkanalstenose

Eine Spinalkanalstenose bedeutet letztendlich eine Verengung des Kanals, durch den der Nerv aus der Wirbelsäule herausgeht. Ursachen hierfür sind vor Allem eine Verlegung durch einen Bandscheibenvorfall oder durch Verengung der knöchernen Struktur! Sowohl eine Verlegung als auch eine knöcherne Verengung sind durch biokinematischen Therapiemethoden zu beheben! Eine Lösung des Problems besteht darin, die entgleisten und verkürzen Muskeln zu korrigieren, und nicht den Kanal mit Gewalt zu öffnen!!

Arthrose

Arthrose (auch Osteoarthrose genannt) ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Sie betrifft über 60 Prozent der älteren Bevölkerung1 und ist durch einen fortschreitenden Knorpelverlust gekennzeichnet, der im Krankheitsverlauf zunehmende Gelenkschmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen verursacht. Im fortgeschrittenen Stadium haben die Beschwerden oft einen deutlichen Verlust an Lebensqualität zur Folge und bedingen häufig auch deutliche Einschränkungen der Mobilität und Selbständigkeit. Gut zu wissen: Auch wenn die Arthrose bis heute noch nicht heilbar ist mit modernen Therapieoptionen lassen sich die Beschwerden in der Regel gut in den Griff bekommen. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn kann zudem das Fortschreiten der Erkrankung und damit auch die Notwendigkeit, ein künstliches Gelenk einzusetzen, verzögern.

Schwindel
Der Schwindel hat viele Gesichter:


Prinzipiell unterscheidet man in der Medizin zwischen einer zentralen Ursache, also eine Störung in den Hirnregionen, und einer peripheren Ursache, also eine Störung im Gleichgewichtsorgan!


In der Biokinematik sprechen wir von einer zusätzlichen Ursache! Hier spielt die Halswirbelsäule (HWS) eine entscheidende Rolle. Die HWS wird in der Biokinematik als ein Sinnesorgan betrachtet. Die außerordentlich empfindlichen Muskel und Muskelrezeptoren vor Allem der Altas-Region (Atlas ist der erste Halswirbel) spielen hierbei die Hauptrolle. Eine Dysbalance unter den Muskeln verursache sehr viele Beschwerden, die sonst in der traditionellen Medizin nicht zu erklären sind. Ein Hauptvertreter dieser Beschwerden ist nämlich der Schwindel. Da man sowohl zentral als auch peripher keine Erklärung findet, spricht man dann von "phobischem oder psychogenem Schwindel = angst bedingter Schwindel". Dem Patienten wird dann bescheinigt, dass seine Beschwerden keine direkte Organische Ursache hat und er müsste sich psychiatrisch behandeln lassen. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Patienten, der ein komplexeres Krankheitsbild hat, der selbstverständlich eine psychiatrische Mitbetreuung benötigt. Der Rede ist aber von der Masse an Patienten, deren Problem nicht "phobisch" ist, sondern in der HWS steckt.

Hier ist wiederum die Kunst der Analyse und Rekonstruktion der Bewegungsabläufe der Muskeln im Bereich der HWS gefragt!(s. Migräne)
SCHMERZEN
Spannungskopfschmerzen
SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN – DAS SCHRAUBSTOCKGEFÜHL

SO ÄUSSERN SICH SPANNUNGSKOPFSCHMERZE

Wenn man sich über Kopfschmerzen unterhält, redet man meist von Spannungskopfschmerzen – denn sie sind die häufigste Beschwerdeform überhaupt. Rund 29 Millionen Deutsche sind davon betroffen, Frauen etwas häufiger als Männer. Die genaue Ursache der Spannungskopfschmerzen konnte bisher nicht geklärt werden. Es scheinen aber u. a. die Gene eine Rolle zu spielen.


DIE SYMPTOME


Spannungskopfschmerzen machen sich durch einen dumpfen, drückenden bis ziehenden Schmerz bemerkbar. Er beginnt häufig im Nacken und breitet sich langsam über den ganzen Kopf aus. Die Betroffenen von Spannungskopfschmerzen haben dann das Gefühl, einen zu engen Hut zu tragen oder in einen Schraubstock eingezwängt zu sein. Der Druck ist oft an der Stirn und im Nacken am stärksten. Gelegentlich reicht der Schmerz auch bis zu den Augen oder lässt sich überhaupt nicht eindeutig lokalisieren. Selten kommt eine leichte Licht- oder Lärmempfindlichkeit hinzu. Unbehandelt dauern Spannungskopfschmerzen von einer halben Stunde bis zu einer Woche an. Körperliche Aktivität verschlimmert den Spannungskopfschmerz nicht. Im Gegenteil lindern Spaziergänge die Beschwerden oft.


Die Intensität von Spannungskopfschmerzen ist in der Regel leicht bis mittelschwer. Der normale Tagesablauf wird dadurch zwar nicht verhindert, aber in vielen Fällen erheblich gestört. Der Schmerz ist im Hintergrund fühlbar und wird als ständiger unangenehmer Begleiter wahrgenommen. Wenn sich Beschwerden eher „pulsierend“ anfühlen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine andere Kopfschmerzart.


SPANNUNGSKOPFSCHMERZ KANN CHRONISCH ODER EPISODISCH SEIN


Um Betroffene richtig zu behandeln, teilen Experten diese zunächst in zwei Gruppen ein. Diese beiden Verlaufsformen gibt es:



  • chronisch auftretende Spannungskopfschmerzen und

  • episodisch auftretende Spannungskopfschmerzen.


Um chronische Spannungskopfschmerzen handelt es sich, wenn die Beschwerden länger als ein halbes Jahr lang an mindestens 15 Tagen im Monat auftreten. Betroffene leiden währenddessen also im Schnitt jeden zweiten Tag unter Spannungskopfschmerzen. Der chronische Verlauf ist seltener – er betrifft nur 13 Prozent der Patienten. Die Restlichen sind von der sogenannten episodischen Verlaufsform betroffen. Die Spannungskopfschmerzen treten dabei nur gelegentlich auf.


SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN – WAS HILFT?


Chronifizierte Spannungskopfschmerzen sollten ausschließlich durch einen erfahrenen Arzt behandelt werden. Akutschmerzmittel sind für die langfristige Therapie nicht geeignet. Stattdessen geht es bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen darum, auslösende Faktoren zu identifizieren und zu lindern. Typisch sind:



  • psychosozialer Stress (Arbeit, Familie, Alltag)

  • Arbeiten in falscher Körperhaltung

  • Arbeiten bei schlechtem Licht

  • zu wenig Schlaf

  • zu hoher Nikotinverbrauch

  • Zähneknirschen, generell Störungen des Kauapparates


Bei der episodischen Verlaufsform von Spannungskopfschmerzen können Patienten ihre Beschwerden hingegen in der Regel selbst behandeln. Geeignet sind dafür z. B. Schmerzmittel. Gleichzeitig können Wärme- und Kälteanwendungen sowie Entspannungsmethoden den Spannungskopfschmerz wirkungsvoll lindern.


WARUM DAUERSITZER HÄUFIGER SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN BEKOMMEN


Couch-Potatoes aufgepasst! Wer ständig sitzt, kann chronische Spannungskopfschmerzen bekommen. Denn die einseitige Körperhaltung verursacht leicht Verspannungen im Nackenbereich. Werden dadurch Nervenbahnen eingeklemmt, die in Richtung Kopf verlaufen, ist es bereits geschehen: Spannungskopfschmerzen stellen sich ein. Je länger solche Beschwerden anhalten, desto wahrscheinlicher entwickelt sich ein sogenanntes Schmerzgedächtnis. Das bedeutet, dass die Nervenbahnen selbst dann noch Signale ans Gehirn senden, wenn die eigentliche Ursache, also die Verspannung, längst behoben ist. Die Spannungskopfschmerzen sind dann chronisch geworden. Um dem vorzubeugen empfehlen Experten, sich regelmäßig zu bewegen. Treiben Sie mindestens zweimal pro Woche für 45 Minuten leichten Ausdauersport. Sind die Spannungskopfschmerzen erst da, gilt es, diese möglichst schnell z. B. mithilfe von Wärme- oder Kälteanwendungen zu lösen. Das gelingt z. B., indem Sie den Nacken 15 Minuten lang mit einem Föhn bei angenehmer Temperatur wärmen. Das lockert die Muskeln und lindert so die Spannungskopfschmerzen. Auch Schmerztabletten tragen dazu bei, dass sich die Muskulatur entspannt. Früh angewandt können sie einem chronischen Verlauf vorbeugen.

Meniskus-Schmerzen

Typische Meniskusriss-Symptome sind Schmerzen im Knie. Bei einigen Betroffenen ist das Gelenk auch nicht mehr so beweglich wie gewohnt. Je nach Ursache der Verletzung äußern sich beim Meniskusschaden Symptome unterschiedlich stark. Bei einem akuten Meniskusriss treten die Schmerzen meist ganz plötzlich auf, bei degenerativen Veränderungen im Knie entwickeln sie sich über längere Zeit und werden immer schlimmer. Lesen Sie hier alles Wichtige über die Meniskusriss-Symptome.


Wie entstehen Meniskusriss-Symptome?





Die Schmerzen, die bei einem Meniskusriss auftreten, werden nicht durch den Meniskus selbst ausgelöst. Denn das Knorpelgewebe besitzt keine eigenen Nervenfasern. Die typischen Meniskusriss-Symptome kommen zustande, wenn kleine Stückchen der Menisken abreißen und sich in der Kapsel, die das Gelenk umgibt, frei bewegen. Sie können die Bewegung des Knies blockieren und das umliegende Gewebe reizen.








Außerdem können sich bei einem Meniskusriss Symptome zeigen, wenn sich das Gewebe durch den Riss nur ein bisschen verschiebt und gegen die Kapsel drückt, die das Gelenk umgibt. Die ist reichlich mit Nerven durchzogen. Bei jeder Bewegung können nun die losen Faserteile die Nerven in der Gelenkkapsel reizen. Die Folge sind plötzliche, stechende Schmerzen, die schon bei der kleinsten Bewegung, in schweren Fällen sogar in Ruhe Pein bereiten.


Die klassischen Meniskusriss-Symptome


Ein Meniskusriss kann akut auftreten oder sich schleichend ausprägen. Die Meniskusriss-Symptome unterscheiden sich je nach dem Ausmaß der Schädigung. Generell sind bei einem akuten Meniskusriss Symptome stärker ausgeprägt als bei einem alters- oder verschleißbedingten Meniskusriss. Nach einem Sturz oder einer Sportverletzung tritt häufig ein plötzlicher, stechender Schmerz auf. Manchmal kann man nicht mal mehr gehen. In akuten Fällen sollten Sie versuchen, die Meniskusriss Symptome zu gut wie möglich selbst zu behandeln. Legen Sie das Bein hoch und kühlen Sie es mit Eispackungen oder feuchten Umschlägen.


Je nachdem, welcher Meniskus verletzt ist, lassen sich die Schmerzen eher seitlich (lateral) am Knie oder nach innen hin (medial) lokalisieren.


Meniskusriss-Symptome bei Schädigung des äußeren (lateralen) Meniskus:



  • Schmerzen bei der Drehung des Knies nach innen (Innenrotation)

  • Druckschmerz am lateralen Kniegelenksspalt (dieser ist mit den Fingern tastbar)

  • Schmerzen beim in die Hocke gehen

  • Gegebenenfalls Schmerzen beim Durchstrecken des Beines

  • Stechende Schmerzen, die nicht genau lokalisierbar sind (diffuse Schmerzen)


Meniskusriss-Symptome bei Schädigung des inneren (medialen) Meniskus:



  • Schmerzen bei der Drehung des Knies nach außen (Außenrotation)

  • Druckschmerz am medialen Kniegelenksspalt (dieser ist mit den Fingern tastbar)

  • Schmerzen beim Aufrichten aus der Hockstellung

  • Schmerzen bei der Kniebeugung





Meniskusriss-Symptome bei einem chronischen Verlauf


Bei degenerativen Veränderungen im Knie treten bei einem Meniskusriss Symptome nicht unbedingt akut auf, sondern entwickeln sich über längere Zeit. Oftmals bemerken Betroffene eine zunehmende Instabilität im Kniegelenk und bewegen sich vorsichtiger. Da der Meniskus seine Funktionen (Stoßdämpfer, Verteilung des einwirkenden Drucks und Gelenksstabilisierung) nicht mehr nachkommen kann, entsteht ein chronischer Reizzustand. Das schmerzt oder kann zu einem Kniegelenkserguss führen.








Anfangsphase


Bei einer fortschreitenden Degeneration des Kniegelenks treten in der Anfangszeit nur leichte Symptome auf. Dies können leichte Schmerzen beim Gehen oder Laufen sein, die nicht genau lokalisierbar sind. Oft sind die Schmerzen mal stärker und mal schwächer ausgeprägt. Es besteht die Gefahr, dass diese nicht als Meniskusriss-Symptome wahrgenommen werden und die notwendige körperliche Schonung und ein Arztbesuch unterbleiben. Wird ein Meniskusriss nicht behandelt, breitet er sich weiter aus und die Symptome verstärken sich.


Weiterer Verlauf


Je länger ein Meniskusriss ohne Behandlung bleibt, desto stärker kann sich der Schaden ausweiten. Bei verschleißbedingten Veränderungen tut es anschließend vor allem bei Belastung weh, zum Teil hält der Schmerz auch kurz nach der akuten Belastung noch an. Schwillt das Knie nach leichten körperlichen Aktivitäten oder längerem Stehen an, so ist das ein Zeichen, dass das Kniegelenk bereits durch diese verhältnismäßig moderate Belastung überfordert wird.


Häufig gehen die Symptome zurück, wenn Sie Ihr Knie hoch lagern. Das bekämpft die Meniskusriss-Symptome allerdings nur vorübergehend und beseitigt nicht die Ursache der Schmerzen. Im weiteren Verlauf wird es immer schwieriger, das Bein ganz durchzustrecken oder es stark zu beugen.






Treten solche Probleme einmalig auf, ist dies noch kein Zeichen für einen Meniskusriss. Symptome wie Schmerzen oder belastungsabhängige Bewegungsschwierigkeiten können auch bei einer Entzündung im Kniegelenk oder bei akuter Überlastung (zum Beispiel durch ungewohnte Belastungen) entstehen. Sollten Sie solche Beschwerden allerdings wiederholt bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wird rechtzeitig behandelt, kann der Meniskus oft durch eine Meniskusrefixation erhalten werden. Bei fortgeschrittenem Meniskusschaden ist das häufig nicht mehr möglich, sodass eine Meniskusentfernung oder ein künstlicher Meniskusersatz vorgenommen werden muss.







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